Backnang. Eine Woche vor Schulbeginn herrschte an der Gemeinschaftsschule Mörikeschule bereits reges Treiben: 25 Schülerinnen und Schüler – 23 von der Mörikeschule und zwei von der Conrad-Weiser-Schule Aspach – nutzten die Sommerschule 2026, um sich gezielt auf das neue Schuljahr vorzubereiten.
Zum Auftakt gab es ein gemeinsames Frühstück, danach sorgte ein Schulsozialarbeiter mit Kennenlernspielen dafür, dass aus der gemischten Gruppe schnell eine Gemeinschaft wurde. Am ersten Morgen absolvierten alle Teilnehmenden eine Online-Sprachstanddiagnose auf Tablets. Auf dieser Grundlage erhielt jede Schülerin und jeder Schüler individuelles Fördermaterial, mit dem es die Woche über in den Deutsch-Lernzeiten arbeiten konnte. Hinzu kamen Lernzeiten in Mathematik und Englisch, in denen Grundkenntnisse, Satzbau und Basiswortschatz spielerisch durch die Fachlehrkräfte wiederholt wurden.
Nachmittags standen Bewegung und Praxis auf dem Programm. Im Fach AES backten die Jugendlichen Mini-Donuts samt Zuckerguss und Schokoladenüberzug – und teilten sie beim Tagesabschluss mit den anderen. Beim Sport am Nachmittag ging es um Kooperationsspiele und Volleyball. In den bewegten Pausen waren Pedalos, Badminton, Basketball und Tischtennis gefragt.
Höhepunkt war wie jedes Jahr der Ausflug zur Lindershütte nach Murrhardt in Kooperation mit dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Dort stellten die Teilnehmenden Obstsalat und Blütensirup her und erfuhren, wie Tiere und Pflanzen voneinander abhängen.
Auch politischer Besuch stellte sich ein: Staatssekretär Andreas Deuschle informierte sich mit einer Delegation aus Stadt- und Landespolitik am Mittwoch, 09.09.2026 vor Ort und suchte das Gespräch mit Schülern und Lehrkräften.
Zum Abschluss der Sommerschule gab es am Freitag ein gemeinsames Pizzaessen – und durchweg positive Rückmeldungen. „Ich bin jetzt bereit für den Schulstart nächste Woche“, sagte ein Schüler. Ein anderer kündigte an: „Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.“ Auch die Lehrkräfte zogen ein gutes Fazit: In kleinen Gruppen könne man individuell fördern und Beziehungen aufbauen.